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GFA mbh 
Gemeinnützige Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe (mbH)  
GFA-mbH: Einrichtungen:












 

GFA-Projekte

KOMM! pass DEMENZ Projekt
Kompetenzzentrum Nieder-Olm
Modellprojekt Netzwerk-Demenz
Demenzfreundliche Verbandsgemeinde Nieder-Olm

KOMM! pass DEMENZ

Die Beratungs- und Koordinierungsstellen im Landkreis Mainz-Bingen, haben in Kooperation mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen sowie der Seniorenresidenz Nieder-Olm, im Jahr 2002 das Projekt „KOMM! pass DEMENZ“ begonnen.
 
Das Ziel ist, die Versorgungssituation von Menschen mit dementiellen Erkrankungen innerhalb des Einzugsgebietes zu verbessern und qualifizierte Entlastungsangebote für die betreuenden Angehörigen zu schaffen.
 
Der Projektname „KOMM! pass DEMENZ“ soll Betroffenen, sowie haupt- und ehrenamtlich Tätigen eine Orientierung im „Dschungel“ der unterschiedlichen Hilfen geben.
 
Die besondere Schreibweise „KOMM! pass DEMENZ“ hat Aufforderungscharakter im Sinne von „Mach mit!“/„Unterstütze uns!“. Sie ist an engagierte Profis in der Altenhilfe und interessierte Ehrenamtliche gerichtet. Interessierte sollen eingeladen und ermutigt werden, sich an der Projektmaßnahme aktiv zu beteiligen.
 
„KOMM! Pass Demenz“ besteht aus einem 3-teiligen Angebot rund um die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz und basiert auf den Anregungen des seit 2002 neu eingeführten § 45 SGB XI (Pflegeversicherung):
  

Broschüre

"KOMM! pass Demenz - Wegweiser durch den Landkreis":

Der Wegweiser richtet sich vorrangig an betroffene Angehörige und Interessierte. Mit übersichtlichen Informationen zum Krankheitsbild, zum sozialrechtlichem Hilfespektrum wie auch zu den Anlaufstellen vor Ort bietet er umfassende Orientierungshilfen. Dieser Wegweiser wird regelmäßig aktualisiert und ist kostenlos zu beziehen bei den Beko-Stellen im Landkreis sowie der Kreisverwaltung Mainz-Bingen.
 
SCHULUNG EHRENAMTLICHER

„KOMM!  pass Demenz - Schulung ehrenamtlicher HelferInnen“:

In einem weiteren Schritt werden an unterschiedlichen Standorten ehrenamtliche HelferInnen im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen geschult. Ziel dieser Schulung ist, Menschen zu qualifizieren, um Angehörige in den Haushalten zu entlasten.
 
NETZWERK

„KOMM! pass Demenz – Netzwerk Demenz Mainz-Bingen":

Aktuell bauen wir ein Netzwerk auf, um dementiell Erkrankte, Angehörige, Ehrenamtliche, Interessierte und bestehende Angebote zusammenzuführen.
 
Dazu werden alle Interessierten, Haupt- und Ehrenamtliche angesprochen, im Rahmen einer landkreisweiten Arbeitsgruppe über Fachaustausch die Möglichkeiten engerer Ver­netzung und Kooperation von Ehren- und Hauptamtlichen zu prüfen und umzusetzen.
Mit diesem Netzwerk möchten wir strukturelle Planungsarbeit im Bereich der regionalen Altenhilfe unterstützen. Konkrete Bedarfe sollen transparent gemacht und Lösungsansätze entwickelt und initiiert werden.
 

Die einzelnen Projektteile sind anhand des Kompass-Logos den
4 Himmelsrichtungen zugeordnet, um sie als Gesamtpaket einzuprägen:
 
Osten: Orientierung:

Informationen und Orientierungshilfen über bestehende Angebote im Landkreis
 
Westen: Wegweiser: 

Enthält Adressen und Sachinformationen für betroffene Angehörige und Interessierte
 
Süden:  Schulung:

Gewährleistet die gesetzlich geforderte fachliche Qualifikation und Begleitung der ehrenamtlichen HelferInnen
 
Norden:  Netzwerk:

Dient zum Fachaustausch zwischen Haupt-, Ehrenamtlichen und Interessierten. Neue Kooperationen mit dem Ziel der Vernetzung sollen entstehen.



Kompetenzzentrum Nieder-Olm
- Service- und Dienstleitungsnetzwerk  -
 
Ziel ist die Stärkung und der Ausbau der häuslichen und wohnortnahen Begleitung von gegenwärtigen und zukünftigen Seniorinnen und Senioren durch die Weiterentwicklung und Bündelung aller am regionalen Markt erhältlichen Gesundheits-, Pflege-, Sozial- und Servicedienstleistungen.

Das Alleinstellungsmerkmal des Kompetenzzentrums Nieder-Olm besteht darin, dass alle bestehenden Angebote und Kompetenzen, unabhängig von der Anbieterzugehörigkeit, als „Bausteine verbaut“ werden und das hieraus entstehende Dienstleistungsnetzwerk jederzeit adäquat erweiter- bzw. änderbar ist.

Die GFA wird gemeinsam mit seinem Kooperationspartner, dem DRK Kreisverband Mainz-Bingen, mit der Implementierung des Kompetenzzentrums Nieder-Olm den Weg für die sektorübergreifende Versorgung der Bevölkerung in der Pilotregion Nieder-Olm und somit die Qualität der medizinischen, pflegerischen sowie sozialen Versorgungsstrukturen verbessern. Dabei ist ein quantitativer Ausbau von Versorgungsleistungen kein primäres Ziel des Kompetenzzentrums Nieder-Olm, sondern die effektive und zugleich effizientere Abstimmung bereits bestehender Versorgungs-, Dienstleistungs- und Serviceangebote.

Wir tragen mit der Entwicklung und Implementierung des Kompetenzzentrums Nieder-Olm nicht nur dem gesellschafts- und sozialpolitischen Bestreben der Landesregierung in Rheinland-Pfalz Rechnung, sondern begegnen auch der bundespolitischen Absichtserklärung zur Stärkung der ambulanten Versorgung nach persönlichem Bedarf. Hier hat der Bundesgesetzgeber mit der anstehenden Reform zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung eindeutig für die integrierte, wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung Position bezogen. Wir greifen hier die Zielsetzung wohnortnah die Angebote für u. a. hilfe- und pflegebedürftige Menschen besser aufeinander abzustimmen und zu vernetzen sowie aus einer Hand anzubieten, unabhängig von Anbieter- und Trägerzugehörigkeit, auf.

Durch die Realisierung des Kompetenznetzwerks Nieder-Olm werden auch etwaige Schnittstellenprobleme zwischen sektoralen Versorgungssystemen der sozialen Sicherung gelöst, indem flächendeckende Netzwerke – Kompetenzkooperationen- geschaffen werden. Mit der Realisierung des Kompetenzzentrums Nieder-Olm bieten wir somit der Landes- und Kommunalpolitik die Fertiglösung einer politisch gewollten und initiierten Veränderungsaufgabe an.

Die Entwicklung und Implementierung des Kompetenzzentrums Nieder-Olm hatte zu Beginn einen Modellcharakter. Am Ende der dreijährigen Modellphase, die mit Inbetriebnahme des Kompetenzzentrums Nieder-Olm steht der Transfer der gewonnen und gemachten Erkenntnisse und Erfahrungen auf weitere Kompetenzzentren in unterschiedlichen Regionen im Land Rheinland-Pfalz, unabhängig davon, ob es sich jeweils um städtische oder ländliche Strukturen handelt.

Haben Sie Fragen rund um das Kompetenzzentrum?

Gern beantworten wir Ihnen Ihre Fragen:

Daniela Eis
(Projektmanagement)
Tel.: 06507 - 703712
 
Joachim Schmöckel
(Heimleitung Seniorenresidenz Nieder-Olm)
Tel.: 06136 - 9222 2



 
Modellprojekt Netzwerk-Demenz im Landkreis Mainz-Bingen
www.netzwerkdemenz-mainzbingen.de

Mit Bescheid des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, des Landkreises Mainz-Bingen und der Landesverbände der Pflegekassenverbände in Rheinland-Pfalz vom 05. Oktober 2005 wurden der Seniorenresidenz VG Nieder-Olm Fördermittel für einen Zeitraum von 3 Jahren bewilligt, die zum Aufbau nachfolgend dargestellter Netzwerkstrukturen dienen sollen.

Das Netzwerk soll im Landkreis Mainz-Bingen:
  • Nachhaltige Strukturen enger Zusammenarbeit und fachlichen Austausches von Haupt– und Ehrenamt in der Altenhilfe und Medizin schaffen.
     
  • Das öffentliche Bewusstsein für die spezifischen Belange der Betroffenen fördern.
     
  • Die breite Anerkennung ehrenamtlichen und nachbarschaftlichen Engagements herstellen.
     
  • Projektbezogene Gewinnung von Ehrenamtlichen fördern.
     
  • Vorhandene regionale Anlaufstellen, Dienste und Kooperationen nutzen um Ideen und Lösungen zu transportieren.
     
  • Neue, den aktuellen Bedürfnissen angepasste, niedrigschwellige Angebote nach § 45 SGB XI zu entwickeln.

Alle bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es im Landkreis Mainz-Bingen zahlreiche Dienste und Aktivitäten bezüglich Beratung, Betreuung und Pflege Demenzkranker gibt. Zur Optimierung des Erfolges bedarf es der Verknüpfung untereinander.

Der innovative Charakter des vorliegenden Projektes liegt in der trägerübergreifenden, vernetzenden Funktion die das „Netzwerk Demenz“ haben soll.

Nachfolgende Projektziele sollen erzielt werden:
  • Die ambulante Versorgung dementiell erkrankter Menschen soll so lange wie möglich im häuslichen Umfeld sichergestellt werden.
     
  • An wechselnden regionalen Standorten sollen kleinere Gruppen Ehrenamtlicher, professionelle Betreuungskräfte und pflegende Angehörige geschult werden.
     
  • Aus dem Potential geschulter ehrenamtlich Tätiger soll ein flächendeckendes System von Helfern, Gesprächsgruppen und –kreise aufgebaut werden.
     
  • Die geschulten ehrenamtlichen Helfer sollen koordiniert zu Betreuungseinsätzen vermittelt werden.
     
  • Für alle am Thema Demenz Interessierte soll ein interdisziplinäres Arbeitsgremium aus Haupt– und Ehrenamtlichen auf Landesebene geschaffen werden.
     
  • Dieses Arbeitsgremium soll die strukturelle Planungsarbeit im Bereich der Altenhilfe im Landkreis unterstützen, um die Versorgungsstruktur zu optimieren.
     
Erkennbar sind fest integrierte Bestandteile des Projektes die während der gesamten drei Jahre mit Intensität betrieben werden. Für jedes Jahr werden in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft der BeKo-Stellen mehrere Schulungen für ehrenamtliche HelferInnen für die Arbeit mit Demenzkranken im gesamten Landkreis geplant.
 
Parallel hierzu erfolgt eine konsequente Begleitung der geschulten ehrenamtlich Tätigen. Dies soll die Motivation und Bindung an ein Ehrenamt stärken und als Plattform zur Entwicklung neuer Einsatzmöglichkeiten dienen.
 
Die VG Nieder-Olm dient als Pilotregion, da hier bereits eine enge Zusammenarbeit der aktiven Gremien vorhanden ist.

Kontakt:
 
Herr Reiner Wissel (Dipl. Sozialarbeiter)
 
Herr Wissel ist Mitarbeiter im Modellprojekt Netzwerk Demenz und beantwortet Ihnen gern noch weiterführende Fragen rund um das Netzwerk Demenz in Mainz-Bingen.
 
E-Mail:  reiner.wissel@netzwerkdemenz-mainzbingen.de
Tel.:   06136 - 752201
Fax:   06136 - 752229
 
 
 

Demenzfreundliche Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung und Aktion Demenz e.V.

Das Auswahlverfahren für das von der Robert Bosch Stiftung ausgeschriebene Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der Kommune“ ist abgeschlossen. Aus mehr als 150 Bewerbungen aus ganz Deutschland wurden 13 lokale Projekte ausgewählt, in denen das Thema Demenz in einem zivilgesellschaftlichen Rahmen aufgegriffen wird. Gefördert werden gemeinwesenorientierte Ansätze und Konzepte, welche die Begegnung von Menschen mit und ohne Demenz unterstützen. Sie setzen auf alltagspraktische Hilfe und Austausch und ermöglichen so Menschen mit Demenz und deren Angehörigen mehr Teilhabe am kommunalen Leben.Wir freuen uns sehr, dass das Kompetenzzentrum Nieder-Olm als einziges Projekt in Rheinland-Pfalz ausgewählt wurde.
 
Ziel des Nieder-Olmer Projektes ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte der Verbandsgemeinde, Geschäftsleute, etc. mit öffentlichen Aktionen zum Thema Demenz zu erreichen, über das Krankheitsbild zu informieren und für den Umgang mit den Betroffenen zu sensibilisieren. Die Teilhabe am Gemeinschaftsleben in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm soll somit für die Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Wenn sich die Betroffenen in ihrer Gemeinde im öffentlichen Raum aufhalten, wird ihnen mit Verständnis begegnet. Strukturen der Nachbarschaftshilfe werden gefördert. Professionelle und nicht-professionelle Hilfen werden im Rahmen des Kompetenzzentrums koordiniert. Anknüpfungspunkte sind jeweils die bereits gewonnenen Erfahrungswerte und Strukturen des Netzwerkes Demenz.
 
Informationen zum Projekt:
 
Daniela Eis   
Tel.: 06507/703712