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Information zur Versorgung von schwerst schädelhirngeschädigten Patienten
(Patienten im Wachkoma, Apallisches Syndrom)
Die GFA mbH bietet in Ihren Einrichtungen,
Seniorenresidenz Wohnpark Nieder-Olm (fünf Plätze)
Seniorenzentrum Kastellaun (zwölf Plätze)
Seniorenheim Charlottenhöhe, Thalfang (zehn Plätze)
von der Landesheimaufsicht und den Pflegekassen genehmigte Pflegeplätze für Patienten im Wachkoma an.
Die GFA mbH sieht die zustandserhaltende Langzeitpflege in ihren Einrichtungen als Teil eines Gliedes innerhalb der nach allen Seiten durchlässigen Versorgungskette für SHT-Patienten (SHT=Schädel-Hirn-Trauma; Synomyme Patienten im Apallischen Syndrom, Patienten im Wachkoma).
Die Versorgung der SHT-Patienten findet in den Einrichtungen der GFA mbH im Anschluss an vorangegangene Rehamaßnahmen statt (Patienten in der Phase F gemäß des Rehakataloges des Verbandes der Deutschen Rentenversicherungsträger).
Durch eine Vernetzung von qualifizierter und zustanderhaltender Lanzeitpflege mit gezielter, fachkundiger Therapie wird eine Langzeitrehabilitation angestrebt, um den jeweils erreichten Rehabilitationszustand zu verbessern, zu erhalten und eine eventuelle Verschlechterung zu vermeiden.
Wichtige Elemente unserer Arbeit sind:
- Angehörigen-/ Umfeldarbeit
SHT-Patienten sollten in einem vertrauten Milieu weiterleben können, weshalb neben der räumlichen Ausstattung (vertraute Accessoires wie Bilder, Kleinmöbel, usw.) die persönliche Zuwendung und der Kontakt zu den Angehörigen von uns intensiv gefördert wird. Um den Angehörigen die veränderte Situation zu erleichtern, verzichten wir in unseren Einrichtungen auf einengende Besuchszeiten und sind persönlich bei Problembewältigungen (finanzielle Hilfen, Hilfsmittelversorgung, Leistungen der Pflegeversicherungen…) für Sie da.
Durch die 24-stündige Betreuung des Patienten ist der Pflegedienst Bindeglied zwischen Ärzten und Therapeuten. Die Qualifizierung unserer Pflegekräfte stellen wir durch regelmäßige Fortbildungen, Schulungen und Hospitationen in Rehaeinrichtungen sicher.
Die pflegerischen Maßnahmen bei der Betreuung der SHT-Patienten umfassen die Grundpflege, Behandlungspflege und soziale Betreuung. Bei zunehmender Remission wird die Pflege in Richtung aktivierender Krankenpflege verschoben, d.h. der Patient wird zu eigenständigem Handeln angehalten bzw. entsprechendes Handeln unter Anleitung von Therapeuten trainiert.
Ziel ist die Mobilisierung der Patienten zur Vermeidung von Folgeerkrankungen und zur Verbesserung der Lebensqualität.
Die Ergotherapie wird individuell dem jeweiligen Zustand des Patienten angepasst.
Nur durch eine gezielte Absprache und ein ineinander greifen der verschiedenen Aufgabenbereiche ist eine entsprechende Langzeittherapie möglich.
Diese wird durch niedergelassene Allgemeinmediziner und niedergelassene Fachärzte gewährleistet.
Die Versorgung der Patienten mit Apallischem Syndrom erfolgt in unseren Einrichtungen auf einem dazu vorgesehenen Wohnbereich mit dementsprechend angepasster Personalausstattung.
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